Plitvicer Seen in Kroatien: Ein einzigartiges Naturwunder mitten in Europa

Plitvicer Seen in Kroatien: Ein einzigartiges Naturwunder mitten in Europa

Wenn du in Kroatien bist, dann solltest du unbedingt den Nationalpark Plitvicer Seen besuchen. Es ist ein wirklich magischer Ort, den ich so ehrlich gesagt mitten in Europa gar nicht erwartet hätte. Nicht umsonst sind die Plitvicer Seen eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kroatien (und sicherlich nicht nur, weil der Winnetou-Film „Der Schatz im Silbersee“ hier gedreht wurde).

Bei den Plitvicer Seen handelt es sich um insgesamt 16 stufenförmig angeordnete Seen, die häufig durch Wasserfälle verbunden werden. Hinzu kommen kleinere, teilweise nur saisonal auftretende Seen. Auf verschiedenen Wegen kannst du diese Kaskaden durchwandern und aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewundern.

Hier berichte ich dir von unserem Besuch der türkis leuchtenden Seen im September 2020. Dabei gehe ich zuerst kurz auf unsere Vorbereitungen ein, erzähle dann mit vielen tollen Bildern von unserer Wanderung und gebe dir Tipps zu Anreise, Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants. Abschließend fasse ich die Besonderheiten zu Corona-Zeiten nochmal zusammen.

Vor der Wanderung

Die Wanderung durch den Nationalpark Plitvicer Seen ist nicht schwierig. Wanderwege gibt es für jedes Fitnesslevel. Besondere Kleidung oder Ausrüstung sind nicht erforderlich. Wir sind einfach in Sportschuhen und mit einem Tagesrucksack für Snacks und Getränke* losgezogen.

Allerdings kann es auf den Holzstegen an regnerischen Tagen sicherlich rutschig werden. Du solltest daher auf Schuhe mit gutem Profil und dem Wetter angepasste Kleidung (z.B. Regenjacke* und -hose*) achten. Im Frühjahr könnte zudem Mückenschutz* hilfreich sein. Da Baden in den Seen nicht erlaubt ist, brauchst du keine Badekleidung.

Unsere Vorbereitungen beschränkten sich darüber hinaus auf Proviant packen (das aufgrund einiger Imbissläden im Park aber problemlos später noch ergänzt werden kann), den Ticketkauf und die Wahl des Weges, den wir wandern wollten.

Wenn du im Nationalpark etwas kaufen möchtest, solltest du zudem unbedingt eine Kreditkarte mitnehmen. Zumindest momentan ist an den Rastplätzen nur Kartenzahlung möglich.

Ticketkauf

Tickets kannst du entweder am Tag selbst vor Ort oder vorab online kaufen. Dabei musst du momentan aufgrund der begrenzten Besucherzahlen den Tag und die Uhrzeit, zu der du loslaufen möchtest, festlegen. Der Park ist das ganze Jahr über täglich von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Eine weitere Einschränkung der Aufenthaltsdauer gibt es nicht. Wer morgens startet hat also jede Menge Zeit.

Das Ticket gilt neben dem Parkeintritt auch noch für die Elektroboote, die dich über den großen See namens Kozjak bringen, und für den Panoramazug, der die beiden Eingänge und den obersten See verbindet. Da es vorkommen kann, dass im Park und an den Bootstegen die Tickets kontrolliert werden, solltest du dein Ticket unbedingt den ganzen Tag aufbewahren.

Wir haben unsere Tickets hier online gekauft und mussten uns so vor Ort nicht mehr anstellen. Auch wenn zu unserer Reisezeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht viel los war, war es angenehmer, einfach loslaufen zu können.

Auswahl der Wanderroute

Der Nationalpark Plitvicer Seen hat zwei Eingänge, in deren Nähe sich jeweils Parkplätze befinden. Wir haben uns für einen Start an Eingang 1 entschieden, da das erste Highlight der Wanderung direkt dahinter lag und unsere Unterkunft ganz in der Nähe war.

Durch den Nationalpark führen verschiedene Wanderrouten, die mit unterschiedlichen Buchstaben gekennzeichnet sind. Die unterschiedlichen Wege mit vielen weiteren Informationen zu Dauer, Strecke und Sehenswürdigkeiten findest du hier. Verlassen solltest du die Wanderwege nicht, da es zum einen durchaus wilde Tiere geben kann und du zum anderen die Natur nicht stören solltest. Unterwegs entlang der Wege gibt es einige Raststätten, bei denen du Essen und Getränke kaufen und zur Toilette gehen kannst.

Da wir möglichst viel von den wunderschönen Seen sehen, aber auch gerne einmal Boot fahren wollten, entschlossen wir uns, mehrere Routen zu kombinieren. So starteten wir mit Route C, umrundeten wie in Route H aber noch die oberen drei Seen um ab der oberen Raststation (St3) Route K zurück zu folgen.

Den Panoramazug haben wir ausgelassen, da dieser außen über eine Straße fuhr. Trotz des Namens konnten wir uns nicht wirklich vorstellen, von dort aus eine bessere Aussicht zu haben als bei der Wanderung direkt an den Seen entlang.

Wanderung durch den Nationalpark Plitvicer Seen

Die Plitvicer Seen sind einfach wunderschön. Geradezu magisch. Daher empfehle ich dir, dir einen ganzen Tag Zeit zu nehmen. So kannst du eine große Runde wandern und hast auch noch genug Zeit zum Pausieren und Staunen.

Beginn der Wanderung

Um möglichst viel Zeit zu haben, sind wir bereits um 8 Uhr gestartet. Zwar brauchte die Sonne noch eine Weile, um es komplett über die umliegenden Felsen zu schaffen. Manche Teile des Parks lagen aber schon im Sonnenlicht und ließen die Schönheit der türkisblauen Seen erahnen. Zudem war es zu dieser Zeit noch sehr leer, sodass wir die Ruhe und die Natur genießen konnten.

Im Nachhinein waren wir froh, etwas länger geschlafen zu haben und nicht bereits um 7 Uhr losgegangen zu sein. Denn um diese Zeit wäre es vermutlich doch noch etwas dunkel gewesen.

Auch wenn die Seen teilweise noch im Schatten lagen, überraschte uns der Nationalpark gleich zu Beginn mit einer atemberaubenden Aussicht. Bereits jetzt waren wir froh, an Eingang 1 begonnen zu haben.

Unterer Bereich der Plitvicer Seen
Ein erster Blick auf den unteren Bereich der Plitvicer Seen

Ein weiterer Vorteil lag darin, dass wir nun ganz unten beginnen und die Kaskaden so komplett hinauf und später auf der anderen Seite wieder hinunter laufen konnten.

Veliki Slap, der Große Wasserfall

Außerdem befindet sich einer der beliebtesten Fotospots, der „Veliki Slap“ (Großer Wasserfall), ganz in der Nähe dieses Eingangs. Da einige Touristen nur zu dem Wasserfall laufen und dann wieder gehen, kann es nachmittags ziemlich voll werden. Morgens hingegen hatten wir den Wasserfall fast für uns alleine.

Der Veliki Slap liegt nicht direkt auf der Wander-Route. Nachdem du über eine Treppe in die Schlucht und über einen kleinen Steg, vorbei an vielen kleinen Wasserfällchen, auf die andere Seite gelangt bist, stehst du vor einer Gabelung.

Hier solltest du zunächst rechts abbiegen. So kommst nach einigen Metern bergab bei dem Wasserfall an. Er ist gut ausgeschildert, also schwer zu übersehen. Und auf der Karte mit den Wanderwegen ist er auch eingezeichnet.

Veliki Slap (der Große Wasserfall) schillert in vielen bunten Farben

Zurück an der Gabelung, ging für uns dann die eigentliche Wanderung los.

Drei kleine Seen und unzählbare Wasserfälle

Auch wenn die Sonne es noch immer nicht ganz über die Felsen geschafft hatte, waren wir bereits jetzt überwältigt von der Schönheit der Seen. Holzstege führten über türkisblaues, glasklares Wasser, vorbei an unzähligen, teilweise winzigen Wasserfällen.

Immer wieder blieben wir stehen, um die Umgebung zu bewundern, all die Farben wahrzunehmen und die vielen kleinen Fische im Wasser zu beobachten. Der Weg führte vorbei an drei kleinen und sieben weiteren, noch kleineren Seen, die alle eine ganz eigene Schönheit hatten und als die Sonne herauskam ihre volle Pracht entfalteten.

Plitvicer Seen
Holzsteg entlang der unteren Seen
Plitvicer Seen
Glasklares Wasser und viele kleine Bewohner
Wasserfälle Plitvicer Seen
Überall gibt es Wasserfälle...
Plitvicer Seen
...und wunderschöne Farben

Nach etwa 1,5 Stunden gemütlichem Wandern und Staunen erreichten wir den Bootssteg. Hier gab es auch einige Läden, die Essen und Getränke verkaufen, aber erst um 10h öffneten, sowie die erste Toilette auf unserem Weg.

Bootsfahrt über den Kozjak-See

Zwar kann man um den größten der Plitvicer Seen auch herumwandern, wir wollten aber gerne Boot fahren. Vor allem, weil hierfür Elektroboote genutzt werden. So wird die Umwelt nicht unnötig belastet und man kann auch weiterhin die Ruhe genießen.

Die Boote fahren ab 08:30 Uhr jede halbe Stunde (in besser besuchten Zeiten vielleicht auch häufiger) vom Anlegeplatz P3 nach P2. Die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten.

Elektroboot im Nationalpark Plitvicer Seen
Elektroboot im Nationalpark Plitvicer Seen
Elektroboot im Nationalpark Plitvicer Seen
Viel Platz auf dem Elektroboot im September 2020

Unglaubliche Farben und noch viel mehr Wasserfälle

Nachdem wir das Boot wieder verlassen und gewartet hatten, dass die anderen Touristen außer Sicht waren, setzten wir unseren Weg fort. Es ging vorbei an immer neuen bunten Seen, großen und kleinen Wasserfällen, durch Waldwege und über Holzstege, immer mal wieder leicht bergauf (wir waren ja am untersten See gestartet).

Plitvicer Seen: Blick auf den Kozjak-See
Blick auf den Kozjak-See
Plitvicer Seen
Weitere türkise Seen auf unserem Weg
Plitvicer Seen: Wasserfall "Mali Prštavac"
Wasserfall "Mali Prštavac"
Plitvicer Seen: "Milino jezero"
See "Milino jezero"

Als wir am oberen Ende unserer gewählten Route C ankamen, beschlossen wir, hinter dem See Malo nicht links abzubiegen, sondern einfach weiter geradeaus zu gehen. Hinauf, zu den obersten Seen.

So gelangten wir zu den oberen Seen Okrugljak, Ciginovac und Prostansko. Auch hier führte ein Holzsteg entlang, an dessen Rand wir aber nun keine Fische mehr, sondern bunte Schmetterlinge und Frösche entdeckten.

Schmetterling an den Plitvicer Seen
Schmetterling an den Plitvicer Seen
Frosch an den oberen Seen
Frosch an den oberen Seen
Holzsteg durch die oberen Seen
Holzsteg durch die oberen Seen

Kleine Pause zwischendurch

Am obersten Rastplatz machten wir Pause und aßen unsere mitgebrachten Snacks. Hier gab es ebenfalls Imbissläden und Toiletten. Von hier aus wollten wir ursprünglich mit dem Panoramazug zurückfahren. Da dieser aber wenig nach Panorama aussah und wir einfach noch nicht genug von der atemberaubenden Natur hatten, beschlossen wir, auf der anderen Seite der Seen zurückzuwandern.

Entlang der oberen Seen ging es so zurück zum Bootssteg P2, von wo aus wir diesmal aber nicht zurückfuhren, sondern lediglich kurz zum Steg P1 auf der anderen Uferseite übersetzten. Hier erwartete uns der dritte Rastplatz, den wir für eine weitere kurze Pause nutzten.

Plitvicer Seen: Bootssteg P1 am Kozjak-See
Bootssteg P1 am Kozjak-See
Pause am Kozjak-See
Noch ein Päuschen mit schönem Ausblick

Entlang des Kozjak-Sees geht es zurück

Gestärkt mit einem Eis und etwas frischem Wasser machten wir uns auf den Rückweg. Der Weg direkt am Kozjak-See entlang schien nicht sehr beliebt zu sein, was ich nicht verstehen kann. Auch hier war der Ausblick auf den See wieder wundervoll und wir waren die ganze Zeit umgeben von der Natur.

Trotzdem kamen uns nur sehr wenige Wanderer entgegen und auch in unsere Richtung ging kaum jemand. Wir haben sogar eine kleine Schlange gesehen, die wohl erst von uns aufgeschreckt wurde und im Gebüsch verschwand.

Rückweg Plitvicer Seen
Rückweg entlang des Kozjak-Sees

Ende der Wanderung

Das letzte Stück unserer Wanderung entsprach dem Beginn. Nur dass wir nun alles nochmal bei anderem Licht bewundern durften. Auch den großen Wasserfall besuchten wir noch einmal und machten uns dann, nach ziemlich genau 8 Stunden, auf den Weg zu unserer Unterkunft.

Plitvicer Seen Kroatien
Ein Blick zurück bei anderen Lichtverhältnissen muss einfach sein

Anreise zu den Plitvicer Seen

Von vielen größeren und auch recht weit entfernten Orten in Kroatien, wie z.B. Split oder Zagreb, werden Tagestouren zu den Plitvicer Seen angeboten. Dafür musst du jedoch früh aufstehen, kommst meist trotzdem erst am späten Vormittag an und hast daher nur sehr begrenzt Zeit. Außerdem befindest du dich so in einer größeren Gruppe, die gemeinsam losläuft.

Wir haben uns daher dazu entschieden, selbst mit dem Auto anzureisen und zwei Nächte zu bleiben. So hatten wir den ganzen Tag Zeit für den Nationalpark.

Um den Nationalpark Plitvicer Seen herum gibt es keine Autobahnen. Du fährst also gemütlich durch kleine Örtchen und viel Natur. Dabei solltest du dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, weil hier gerne mal geblitzt wird.

Unterwegs solltest du nach Möglichkeit noch etwas Bargeld abheben, denn zumindest in dem Ort, in dem wir übernachtet haben, gab es keinen Geldautomaten. Du kannst allerdings häufig auch mit Euro bzw. im Nationalpark mit Karte bezahlen.

Falls du mit dem Flugzeug anreisen möchtest: Der nächste internationale Flughafen dürfte der etwa 1,5 bis 2 Stunden Fahrzeit entfernte Flughafen Zadar sein. 

Übernachten bei den Plitvicer Seen

In unmittelbarer Nähe zum Eingang 2 gibt es einige Hotels, die zum Nationalpark gehören. Hier ist zwar der Eintritt zum Nationalpark bereits enthalten, dafür sind die Unterkünfte jedoch auch relativ teuer.

Wir haben uns daher für eine Unterkunft in Rastovača entschieden. Der kleine Ort besteht eigentlich nur aus einer sehr langen, gleichnamigen Straße, an deren Anfang sich einige Gasthäuser befinden. Gewählt haben wir das Flora House, das ich sehr empfehlen kann. Es ist sehr sauber und geräumig, der Gastgeber super nett und auf Wunsch gibt es ein leckeres Frühstück aufs Zimmer.

Außerdem ist der Parkplatz kostenlos und zu Fuß brauchst du nur etwa 10 Minuten bis zum Eingang 1 des Nationalparks. Diesen Eingang fanden wir, wie bereits beschrieben, zum Start der Wanderung ohnehin besser.

Plitvicer Seen: Unterkunft in Rastovaca
Unterkunft in Rastovaca

Authentisches Abendessen wie bei Freunden

Ganz in der Nähe unserer Unterkunft gab es ein kleines Restaurant namens „House Katarina“, das uns gleich von unserem Gastgeber empfohlen wurde. Wobei Restaurant eigentlich der falsche Begriff ist. In einem wunderschönen Obstgarten steht eine gemütliche Hütte, daneben zwei große Holztische und dahinter ein Grill.

Hier wird jeden Abend für die Gäste zu einem festen Preis von 20€ pro Person ein Drei-Gänge-Menü zubereitet:

Der Vorspeisenteller besteht aus kroatischen Käse- und Wurst-Spezialitäten sowie sehr leckerem Brot. Bei der Hauptspeise kannst du wählen zwischen Fisch, gemischtem Fleisch, Geflügel, Burger oder gegrilltem Gemüse. Dazu gibt es einen Beilagen-Salat. Zum Nachtisch (falls er noch passt) Pfannkuchen mit Nutella oder Marmelade. Ein Aperitif gibt es aufs Haus, alle weiteren Getränke werden extra bezahlt.

Als wir ankamen wurden wir gleich von einem super freundlichen und süßen Border Collie begrüßt, der sich alle Gäste schnell als Ballwerfer erzieht. So hatten wir auch zwischen den Essensgängen auch immer gut zu tun.

Ansonsten kannst du aber auch einfach den schönen Garten und die gute Luft genießen oder dich ein bisschen mit den Gastgebern unterhalten, die gut Englisch sprechen.

Uns hat es so gut gefallen, dass wir an beiden Abenden dort gegessen haben. Da zu dieser Zeit (Corona-bedingt) kaum eine Unterkunft gebucht war, hatten wir auch nie ein Problem, einen Tisch zu bekommen. Zu anderen Zeiten solltest du besser reservieren oder frühzeitig dort sein. Um 18h wir geöffnet.

Ein weiteres, wohl etwas „touristischeres“ Restaurant namens Lička kuća befindet sich kurz vor dem Eingang 1 des Nationalparks. Es gehört zum Nationalpark und bietet u.a. traditionelle kroatische Gerichte an. Da wir hier nicht gegessen haben, kann ich mehr dazu leider nicht berichten.

Plitvicer Seen zu Corona-Zeiten

Auch ein Besuch des Nationalparks Plitvicer Seen ist in Zeiten der momentanen Corona-Pandemie natürlich etwas anders als sonst. In diesem Fall habe ich es aber als Vorteil empfunden. Der Nationalpark war viel weniger besucht als sonst. So hatten wir jede Menge Platz und Ruhe, die Natur zu genießen.

Auf welche Unterschiede du dich sonst einstellen solltest, fasse ich dir hier noch einmal zusammen:

  • Begrenzte Besucherzahlen: es wird für jede volle Stunde innerhalb der Öffnungszeiten ein festes Kartenkontingent vergeben. Wenn du also Tag und Uhrzeit deines Besuchs kennst, solltest du rechtzeitig Karten kaufen
  • Ausschließlich Kartenzahlung: Im Nationalpark kannst du momentan nicht mit Bargeld, sondern nur mit Karte bezahlen
  • Eingeschränkter Betrieb an Raststätten: Einige Restaurants im Park bleiben geschlossen, Imbissstände haben aber weiterhin geöffnet
  • Maske und Abstand: In Restaurants in und um den Park tragen alle Servicekräfte Masken. Zwischen den Tischen wird auf die Einhaltung der Abstände geachtet
  • Wenige Touristen: Sowohl in unserer Unterkunft als auch im Nationalpark waren weitaus weniger Menschen als sonst unterwegs, was wir durchaus angenehm fanden. Immerhin mal ein kleiner Vorteil.

Fazit

Unsere Reise zu den Plitvicer Seen hat sich definitiv gelohnt. Auch war es gut, dass wir einen ganzen Tag dort verbracht haben. So mussten wir zwischendurch nicht auf die Uhr schauen.

Da es zu „normalen“ Zeiten vor allem im Sommer wohl extrem voll werden kann, empfehle ich dir, die Seen nach Möglichkeit außerhalb der Ferienzeiten zu besuchen. Auch ein früher Beginn kann helfen, Touristenmassen zu entkommen. Insbesondere, weil viele im Rahmen einer Tagestour von weiter entfernten Gegenden anreisen und daher erst später ankommen.

Warst du schon mal im Nationalpark Plitvicer Seen? Und hast du ihn vielleicht sogar im Winter besucht und ihn daher ganz anders erleben können? Ich freue mich über Kommentare.

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